Geislingen unterm Hakenkreuz

Geislingen unterm Hakenkreuz

Im Rahmen der stadtgeschichtlichen Online-Publikationen ist unter anderem dieses Projekt zur nationalsozialistischen Vergangenheit der Stadt unter dem Titel: „Geislingen unterm Hakenkreuz“ angegliedert. Dazu wurde ein Inhaltsgerüst entwickelt, in dessen Struktur einzelne Beiträge eingestellt werden, die als pdf-Dateien dann herunter geladen werden können.

Die Vorteile dieser Veröffentlichungen liegen auf der Hand. Es ist damit permanent möglich, neue Beiträge hinzu zu fügen, bestehende Artikel zu verändern, zu korrigieren oder zu erweitern.

Diese Online-Publikation wird von einem Autorenteam bearbeitet, das sich im Auftrag des Stadtarchivs speziell mit diesen Themenspektrum wissenschaftlich auseinander setzt und dessen Forschungsergebnisse mit adäquaten Beiträgen veröffentlicht wird. So entwickelt sich nach und nach eine umfängliche Aufsatzsammlung zur hiesigen NS-Geschichte, die offen gehalten bleibt und durch neue Erkenntnisse immer wieder ergänzt und aktualisiert werden kann.

0. Informationen zur Online-Publikation

0.1          Impressum
0.2          Projektvorstellung
0.3          Autoren
0.4          Entgelterhebung

1. Von den Anfängen der Nazi-Bewegung 1922 bis zur Machtübernahme in Geislingen

1.1          Die Anfänge der Nazi-Bewegung in Geislingen 1922
1.1.1       Die Ortsgruppe der NSDAP
1.1.2       Die Geislinger Anhängerschaft Ludendorffs

1.2          Die Tätigkeit nach Verbot 1923 im Untergrund

1.3          Die Entstehung der SA in Geislingen
1.3.1       Nazipropaganda und Veranstaltungen der SA

1.4          Die Gegner der Nazis
1.4.1       Kommunisten
1.4.2       SPD
1.4.2.1    Max Weil – ein jüdischer SPD-Stadtrat
1.4.3       Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold

2. Das nationalsozialistische Geislingen

2.1          Die Machtübernahme der Nazis in Geislingen
2.1.1       Verbot der örtlichen kommunistischen und demokratischen Parteiorganisationen
2.1.2       Verhaftungen politischer Gegner und Internierung auf dem Heuberg
2.1.3       Gleichschaltung von Gemeinderat, Gewerkschaften und Presse
2.1.4       Das SA-Lager auf dem Michelberg

2.1.5       Geislinger Vereine unterm Hakenkreuz – Verbot der Arbeitervereine, Gleichschaltung oder Zermürbung der bürgerlichen Vereine
2.1.5.1    Naturfreunde unter dem Hakenkreuz

2.1.6       Vereinnahmung der Burgruine Helfenstein

2.2         Die sogenannten „Volksschädlinge“ – diskriminiert, verfolgt, verschleppt
2.2.1      Beteiligung der Geislinger SA beim Brand der Göppinger Synagoge am 9. November 1938
2.2.2      „Die Reinigung des deutschen Volkskörpers“ – Die NS-Euthanasie und ihre Geislinger Opfer
2.2.3      Widerständler gegen das Naziregime

2.3         Die „Gesichter“ des Geislinger Nationalsozialismus
2.3.1     
Namhafte Geislinger Nazis – Kurzbiographien
2.3.2      Nazis in Gremien und Verbänden – Gemeinderat, Stadtverwaltung, Polizei
2.3.3      Hitlerjugend
2.3.4      Reichsarbeitsdienst – Das RAD-Lager im Talgraben
2.3.5      Aufmärsche (Filmaufnahmen)
2.3.6      Volksfeste unter der Naziherrschaft (1. Mai, Kinderfest, Weihnachten)
2.3.7      Winterhilfswerkabzeichen (WHW)
2.3.8      Kraft durch Freude – Der KdF-Ausflugsort Geislingen

2.4         Eingriffe in das Stadtbild, Spuren der NS-Zeit
2.4.1     
Die Ehrenbürgerschaft für Adolf Hitler
2.4.2      Das Kriegerdenkmal von 1937
2.4.3      Erzbergbau 1937 und Bergarbeitersiedlung
2.4.4      Nazistraßennamen
2.4.5      Kriegsschutzmaßnahmen für öffentliche Gebäude (Kalkanstriche, Gasmasken, Feuerklatschen)
2.4.6      Verdunklungsmaßnahmen und Luftschutzkeller in der Stadt
2.4.7      Schutzbunker in der WMF, MAG und im Eybacher Tal

3. Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Geislingen

3.1.          Kriegswirtschaft in Geislingen
3.1.1        Erzbergbau ab 1937
3.1.2        WMF und MAG

3.2.          Zwangsarbeit in Geislingen
3.2.1        Die Kriegsgefangenen- und „Ostarbeiter“-Lager
3.2.2        Das KZ-Außenlager Geislingen

4. Das Ende des nationalistischen Regimes in Geislingen

4.1         Kriegsende mit dem Einmarsch der Amerikaner
4.1.1
      Der Kommunist Eugen Schöllkopf
4.1.2      Die Weiber von Altenstadt
4.1.3      Kämpfe rund um Geislingen

4.2         Der „Umsturz“ – Ende der Diktatur und demokratischer Neuanfang
4.2.1     
Prozesse gegen Funktionäre
4.2.2      Entnazifizierung
4.2.3      Abbau der Lager – Verbleib der Inhaftierten
4.2.4      „Displaced Persons“ – die Einquartierung der Esten
4.2.5      Vertriebene und Flüchtlinge aus den Ostgebieten
4.2.6      Kriegsheimkehrer

5. Geislingen heute – erforschen, mahnen und erinnern

5.1.        Die Aufarbeitung der Nazi-Diktatur und Zwangsarbeit in Geislingen

5.1.1      Initiativen und Vereine
5.1.1.1   Die KZ-Mahnmal Initiative 1983/84 und die Geschichte der Aufarbeitung in Geislingen
5.1.1.2   Die Kulturwerkstatt der Rätschenmühle e.V.
5.1.1.3   Die Initiative Evangelische Allianz

5.1.2      Geschichte der Mahnmale in Geislingen
5.1.2.1   Der Gedenkstein im Stadtpark
5.1.2.2   Das Mahnmal „Geschundener Kopf“
5.1.2.3   Stolperschwelle beim Tor 1 der WMF
5.1.2.4   Die Erinnerungstafel an die jüdischen Zwangsarbeiterinnen in der WMF

5.1.3      Veranstaltungen und Ausstellungen
5.1.3.1   Mai 1995: 50 Jahre Kriegsende – Ausstellung des Stadtarchivs
5.1.3.2   Juli 2015: „Freiheit – so nah, so fern“ – Das doppelte Ende des KZs Natzweiler-Struthof und seiner Außenstellen
5.1.3.3   8. Mai 2015: Gedenkmarsch vom KZ-Außenlager zur WMF unter dem Motto „erinnern – ehren – versöhnen“
5.1.3.4   15. Sept. 2015: Verlegung der Stolperschwelle beim Tor 1 der WMF

5.2         Forschungsproblematik – Der schwierige Umgang mit Tätern und Nazi-Gegnern und deren personenbezogenen Daten
5.2.1      Differenzierung der Täter – Täter/Mitläufer/Nutznießer
5.2.2      Differenzierung der Nazi-Gegner – Widerständler/Helfer
5.2.3      Vom wissenschaftlichen Umgang mit personenbezogenen Daten

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